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Willkommen in der ABUS Security World

Er fällt einem sofort ins Auge – der Neubau auf dem ABUS Firmengelände. Und der Blick wandert weiter über das vorspringende Flachdach, durch die breite Glasfront bis hin zum riesigen Logo, das direkt über dem offenen Empfangsbereich hängt. Wer hier steht, hat das Gefühl, als breite sich vor ihm eine neue Welt aus. Und so ist es auch. Sofort schießen einem Fragen durch den Kopf: Wie sieht es wohl im Inneren aus? Und kann man sich das mal ansehen? Man kann.
Kommen Sie mit auf eine Reise durch die moderne Welt der Sicherheitstechnik. Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Kulissen des neuen Gebäudes und begleiten Sie uns auf der Jagd nach Schätzen der Zeitgeschichte im ABUS Firmenmuseum. Lernen Sie den Mann mit dem Flieger kennen und treffen Sie das Service-Team der ABUS Security World. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken.

ABUS Globus ©ABUS

» Das Grundstück wurde damals für 15.000 Reichsmark verkauft und ermöglichte den Start der ersten ABUS Fabrik «

Michael Bräuer, Leiter Marketing Haussicherheit bei ABUS

ABUS Briefe ©ABUS
Michael Bräuer Leiter Marketing Haussicherheit bei ABUS ©ABUS

» Die Ausstellung soll sich lebendig weiterentwickeln. «

Michael Bräuer, Leiter Marketing Haussicherheit bei ABUS

ABUS Museum ©ABUS

Mit Michael Bräuer
durch die ABUS
Firmengeschichte

Der ABUS Schatzjäger

Über den Shop-in-Shop-Bereich und die Ausstellung zur mobilen Sicherheit gelangen wir in die Räume des Museums.
Klick! Der Bügel wird heruntergedrückt, die Klinge fährt nach unten und durchtrennt den Zigarrenkopf. Begeistert präsentiert Michael Bräuer sein liebstes Ausstellungsstück: einen Zigarrenschneider in Form eines ABUS Schlosses. Es ist für Bräuer ein Symbol der Wirtschaftswunderzeit und des täglichen Zigarrenkonsums. „Meinen Großvater, den kannte ich nur so: mit Zigarre im Mund“, berichtet er.
Michael Bräuer, Leiter Marketing Haussicherheit bei ABUS, hat das geschafft, wovon viele träumen. Er lebt seine private Sammelleidenschaft auch beruflich aus. Angefangen hat alles mit alten Möbeln und Vorhangschlössern, die der Kenner in seinem großen Keller lagerte. Später kamen dann die ersten historischen ABUS Schlösser dazu. Schon entstand 1999 das erste kleinere Museum. Heute zeigt das Firmenmuseum im oberen Stock der ABUS Security World die Entwicklung des Unternehmens im Verlauf der Jahrzehnte.
Ältestes Exponat ist der Kaufvertrag der Trichterwiese im Jahr 1914. „Das Grundstück wurde damals für 15.000 Reichsmark verkauft und ermöglichte den Start der ersten ABUS Fabrik“, erzählt Michael Bräuer begeistert. Weiter geht die Zeitreise von der Geburt des ersten Diskusschlosses über Schließzylinder bis hin zu Fahrradhelmen und Alarmanlagen. Über Soundduschen abgespieltes Tonmaterial und alte Werbefilme auf Touchscreens lassen die Vergangenheit lebendig werden.
In seinem Archiv hat der Sammler noch einen ganz besonderen Schatz auf Lager: das Bild eines bayerischen Eisenwarengeschäfts, dessen Schaufenster komplett mit ABUS Werbemitteln dekoriert ist. „Da war ich auch persönlich überrascht, dass es das früher schon so gab“, schwärmt er.
Auch heute ist Michael Bräuer immer noch auf der Suche nach Vorhangschlössern mit besonderen Prägungen. Gelegentlich kommen auch Kunden oder Arbeitskollegen auf ihn zu und bringen ihm interessante Stücke vorbei. Zur Zukunft des Museums hat er klare Vorstellungen: „Die Ausstellung soll sich lebendig weiterentwickeln. Denkbar wäre zum Beispiel ein Bereich, in dem man live sehen kann, wie früher Schlüssel gefräst wurden.“ Man darf also gespannt sein, was noch kommt. Eines ist jetzt schon sicher: Spannend wird es auf jeden Fall.

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